©wolfram popp plan popp Architekt

Estradenhäuser Choriner Str.56 + 55, 10435 Berlin

Wohnungsneubauten mit Eigentums-, Mietwohnungen und Büros

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Erstes Estradenhaus in der Choriner Straße 56, Berlin, 1996-98 (Zweites 1999-2001) Text von Angelika Schnell

Das siebengeschossige Estradenhaus in Berlin-Prenzlauer Berg (zehn Wohnungen nebst zwei Büros und einem Laden) hat Wolfram Popp in eigener Initiative realisiert und damit die mittlerweile eingebürgerte Auffassung, im Wohnen gäbe es nichts mehr zu entwickeln, widerlegt. Da Wolfram Popp sich dazu bekennt, von innen nach außen zu entwerfen, stand die Idee des Wohnens bei diesem Projekt zentral.

Zwei Wohnungen auf jedem Geschoß, die eine 108 qm, die andere 79 qm, bestehen jeweils aus einem Einraum und einer Servicezone, die die volle Tiefe einnehmen. Doch sind beide einerseits miteinander und andererseits zum Außen so raffiniert korreliert, daß die ganze Wohnung zu einer gelungenen Mischung aus Großzügigkeit, Komfort und Rückzugsbereichen wird. Wolfram Popp baut keine geschlossenen Räume, sondern Bereiche, deren Ränder offen und beweglich sind, so daß man eine Vielzahl von Optionen ihrer Nutzung hat.

Zwei Elemente bestimmen dieses Verhältnis. Zum einen die namengebenden Estraden an Vorder- und Rückseite, eine jeweils 40 cm große und 1,80 m tiefe Erhöhung über die ganze Breite der Wohnung,. . .

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